HELLO, I'M ELIZA - Fünfzig Jahre Gespräche mit Computern

Artikelnummer: BU0004

Computerarchäologie - Band 4
  • Herausgeber: Stefan Höltgen und Marianna Baranovska
  • Verlag: projekt verlag
  • 261 Seiten (Paperback) mit s/w Abbildungen
  • ISBN: 978-3-89733-467-0
  • ISSN: 2367-2013

Kategorie: Alle Artikel


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Beschreibung

Über das Buch

Random heißt »zufallsbasiert«. Was aber sind zufallsbasierte Klänge und wie hängen sie mit der Geschichte des elektronischen Spiels zusammen? Der ­Autor ­untersucht im vorliegenden Band elektronische Spiele und Spielzeuge der 1980er- bis 1990er-Jahre. Anhand konkreter Beispiele beleuchtet er ungewöhnliche und kreative Ansätze, mit denen in dieser Zeit trotz begrenzter Ressourcen abwechslungsreiche und interaktive Klänge erstellt wurden. ­»Random« behandelt Computerspiele, in denen Musik generiert oder algorithmisch variiert wird (»Ballblazer«, »Monkey Island 2« und andere), einen sprechenden Spielcomputer (Speak?&?Spell) und zwei populäre historische Spielkonsolen (Ataris VCS/2600 und Nintendos NES). Die zentrale Rolle spielt der Aspekt des Zufälligen und Unvorhersehbaren im Kontext ästhetischer Überlegungen. Ebenso werden das Verhältnis von Rauschen und Signal in der Wahrnehmung und die psycho­lo­gischen Hintergründe der Beschäftigung mit alter Technik untersucht.

Über die Herausgeber

Marianna Baranovska hat Digitale Medien und Medienwissenschaft in Bremen, Berlin und Kalifornien studiert. Nach einigen Jahren in der Videoproduktion ist sie Lehrbeauftragte an den Universitäten in Lüneburg, Hamburg und Berlin. Sie forscht zur Geschichte der objektorientierten Programmierung und zu Social Video-Learning.

Stefan Höltgen hat in Germanistik, Philosophie und Soziologie in Jena studiert und wurde in Bonn mit einer medienwissenschaftlichen Arbeit promoviert. Zur Zeit arbeitet er als Medienwissenschaftler an der Humboldt-Universität zu Berlin, erforscht dort die Archäologie früher Mikrocomputer und entwickelt hierüber seine zweite Doktorarbeit in der Informatik.

Rezensionen

?Der Band ist wegen der großen Verbreitung moderner Sprachassistenten wie Alexa, Siri oder Cortana womöglich auch für Laien partiell interessant. (2-3)? (Auszug aus: M. A. Lobeck: EKZ Bibliotheksservice, ID/IN 2019/08)


Über die Reihe

Mit »Computerarchäologie« erscheint im Projekt-Verlag eine Reihe zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Retrocomputing, seiner Nutzer und Geschichten. Die Retrocomputer-Kultur erfährt in den vergangenen zehn Jahren ein erstaunliches Wachstum. Aus nostalgischer Erinnerung besinnen sich viele Nutzer alter Homecomputer der 1970er- bis 1990er-Jahre zurück an die Rechner, mit denen sie spielen, programmieren und mikroelektronisches Basteln gelernt haben. Aus dieser Beschäftigung entstehen nicht nur Geschichte und Geschichten, sondern auch neue Retro-Projekte: Spiele, Retro-Konsolen und -Handhelds, Techniken zum Anschluss neuer Hardware an alte Computer und vieles mehr. Dabei ändert sich der Blick auf die Vergangenheit des Computers maßgeblich: In dem Maße, wie die alten Hard- und Softwares wieder aktiviert werden, gelangt Geschichte in die Gegenwart und gegenwärtige zu vergangener Technologie.

All diesen Aspekten will die Buchreihe »Computerarchäologie« in Sammelbänden, Anthologien, Romanen, technischen und historischen Sachbüchern nachgehen. Mit jährlich zwei Bänden sollen alte und neue Retro-Enthusiasten und -Hobbyisten zu Wort kommen, werden schwer erhältliche oder längst vergriffene Texte interessierten Lesern wieder zugänglich gemacht und fremdsprachige Klassiker der Computergeschichte und -kultur auf Deutsch übersetzt und veröffentlicht.

Die Reihenherausgeber Sebastian Bach (poly.play), Dr. Stefan Höltgen  und Sebastian Felzmann, MA verfügen über langjährige publizistische und wissenschaftliche Erfahrung auf dem Gebiet der Computerkultur, -technik, -geschichte und insbesondere im Retrocomputing. Als ehemalige Redakteure des Magazins Retro haben sie einen hervorragenden Einblick in die deutschen und internationalen Retroszenen und behalten die Entwicklung des Retrocomputing im Blick, um interessante Themen und Autoren für die »Computerarchäologie« zu gewinnen.


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